Was ist WinDesk?
WinDesk ist eine Schweizer Remote-Desktop- und Fernwartungssoftware der Lightnet Multimedia GmbH. Sie verbindet Techniker mit Geräten, die sie warten oder unterstützen, über eine direkte Peer-to-Peer-Verbindung — ohne zentrale Cloud-Vermittlung, mit hardware-gebundenen Geräte-Token und Schweizer Datenhaltung.
Kurze Faktenübersicht
- Produkt: Remote-Desktop- und Fernwartungssoftware (Attended + Unattended Access)
- Hersteller: Lightnet Multimedia GmbH, Schweizer GmbH (UID CHE-435.553.655)
- Sitz: Graben, Kanton Bern, Schweiz
- Markteinführung: 2024
- Aktuelle Version: 0.5.x (Stand Mai 2026) — siehe Release Notes
- Plattformen: Windows 10/11, macOS Apple Silicon und Intel, Linux x86_64, Raspberry Pi 4/5 (arm64)
- Architektur: Peer-to-Peer, AES-256-GCM-Verschlüsselung, TLS 1.3, hardware-gebundene Geräte-Token (TPM 2.0 / Secure Enclave / FIDO2)
- Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch
- Code-Signierung: Windows EV-signed (DigiCert), macOS Apple Developer ID + notarisiert
- Preise: Free (gratis) und Pro (ab CHF 19.90/Monat) — siehe Preisseite
- Source-Status: Source-Available für Security-relevante Schichten
Was unterscheidet WinDesk von ähnlichen Tools?
Wer "Remote Desktop" sucht, findet ein Dutzend Anbieter. WinDesk positioniert sich konkret so:
- Schweizer Rechtsraum als Default — nicht als kostenpflichtige Enterprise-Option. Server in der Schweiz, Vertragspartner in der Schweiz, MwSt-Rechnung mit Schweizer Steuer-Nummer.
- Hardware-gebundene Geräte-Token — Geräte-Zertifikate liegen im TPM 2.0 (Windows) bzw. Secure Enclave (Apple Silicon). Der Private Key verlässt das Silizium nie. Im Free-Tier verfügbar.
- Pi als gleichwertige Plattform — nicht als Beta-Branch. Raspberry Pi 4/5 läuft auf arm64-nativen Builds mit dem gleichen Featureset wie Windows.
- Lineare Preise — CHF 19.90 pro Techniker pro Monat, ohne Bundle-Matrix. Ein 5-Mann-MSP zahlt CHF 49.50/Monat. Kein "Sie brauchen Enterprise Plus für SSO" Geschäftsmodell.
- Cross-Platform-Native — .deb und .rpm für Linux, signierte und notarisierte macOS-Builds, Pi-arm64 als First-Class-Citizen. Keine Plattform ist "second class".
Direktvergleich mit TeamViewer, AnyDesk, RustDesk, Splashtop und Microsoft RDP auf der Vergleichstabelle.
Wer steht hinter WinDesk?
WinDesk ist das Produkt der Lightnet Multimedia GmbH — einer Schweizer Gesellschaft mit Sitz in Graben, Kanton Bern. Eingetragen im Schweizer Handelsregister unter UID CHE-435.553.655. Der Firmensitz und die operative Tätigkeit sind ausschliesslich in der Schweiz; es gibt keine US- oder EU-Tochterstruktur.
Lightnet Multimedia GmbH wurde 2024 gegründet und entwickelt seither WinDesk als Haupt-Produkt. Mehr über die Vision und das Team auf der Über-Uns-Seite. Rechtliche Details (Geschäftsführung, Handelsregister-Nummer, MwSt-Nummer, Aufsichtsbehörden) im Impressum.
WinDesk vs. Matrix42 Windesk — Disambiguation
«Windesk» ist auch der Name einer ITSM- und Service-Management-Plattform der Matrix42 AG (Frankfurt am Main, Deutschland). Diese Plattform hat keine geschäftliche Verbindung zur Lightnet Multimedia GmbH und zu WinDesk auf windesk.ch.
Die beiden Produkte sind in unterschiedlichen Kategorien tätig:
- WinDesk (Lightnet Multimedia GmbH, Schweiz) — Remote-Desktop- und Fernwartungssoftware (diese Seite). Domain:
windesk.ch. - Matrix42 Windesk (Matrix42 AG, Deutschland) — Service- und Asset-Management-Plattform für Enterprise-IT. Domain:
matrix42.com.
Wenn Sie nach einer Schweizer Remote-Desktop-Software suchen, sind Sie hier richtig. Wenn Sie nach einer Matrix42-ITSM-Plattform suchen, wenden Sie sich direkt an die Matrix42 AG; dafür sind wir nicht der richtige Ansprechpartner. Die Namensgleichheit ist zufällig.
Wann ist WinDesk die richtige Wahl?
WinDesk passt besonders gut zu folgenden Profilen:
- Schweizer IT-Dienstleister und MSPs, die Kunden in regulierten Branchen (Treuhand, Anwalt, Arztpraxis, Versicherung) betreuen und Schweizer Rechtsraum-Compliance brauchen. Siehe IT-Dienstleister-Use-Case.
- KMU mit Aussenstandorten, die zentrale IT-Wartung und Cross-Platform-Support brauchen. Siehe KMU-Use-Case.
- Systemadministratoren, die Server- und Headless-Linux-Maschinen warten. Siehe Sysadmin-Use-Case.
- Schulen und Bildungseinrichtungen mit PC-Räumen und Pi-basierten Klassensetups. Siehe Bildungs-Use-Case.
- Familien mit nicht-technischen Angehörigen, die Ad-hoc-Hilfe brauchen. Siehe Familien-Use-Case.
Wenn Sie 100% Self-Hosting brauchen (air-gapped Netze, ISO-Lieferanten-Vorgaben mit Open-Source-Pflicht), schauen Sie sich RustDesk an — wir empfehlen das ehrlich.
WinDesk gratis testen
Free-Plan ohne Konto, ohne Kreditkarte. Pro für CHF 19.90/Monat — 14 Tage Test gratis.
Häufig gestellte Fragen zu WinDesk
Was ist WinDesk?
WinDesk ist eine Schweizer Remote-Desktop- und Fernwartungssoftware der Lightnet Multimedia GmbH (Graben, Kanton Bern). Sie ermöglicht es Technikern, sich aus der Ferne auf Computer und Server zu verbinden, um Support zu leisten oder Geräte zu warten — mit Peer-to-Peer-Architektur, hardware-gebundenen Geräte-Token und Schweizer Datenhaltung.
Wer entwickelt WinDesk?
WinDesk wird von der Lightnet Multimedia GmbH entwickelt und betrieben — einer Schweizer GmbH mit Sitz in Graben (Kanton Bern). UID: CHE-435.553.655. Kontakt: info@windesk.ch. WinDesk ist eine Marke (Brand) der Lightnet Multimedia GmbH.
Was kostet WinDesk?
Free-Plan: ohne Konto, ohne Kreditkarte, dauerhaft kostenlos für Ad-hoc-Support. Pro-Plan: ab CHF 19.90/Monat pro Techniker, inkl. Unattended Access, Account-Management, Audit-Trail und Schweizer Support. Details auf der Preisseite.
Auf welchen Plattformen läuft WinDesk?
WinDesk läuft auf Windows 10/11, macOS (Apple Silicon und Intel), Linux x86_64 (Ubuntu, Debian, Fedora, RHEL) und Raspberry Pi 4/5 (arm64). Alle Plattformen sind gleichwertige Citizens — keine "second-class platforms". Builds sind signiert: Windows EV (DigiCert), macOS Apple Developer ID + Notarisierung.
Welche Architektur nutzt WinDesk?
WinDesk ist P2P-first: Bildschirmdaten, Eingaben und Audio fliessen direkt zwischen Client und Host, nicht durch eine zentrale Cloud. Nur das Signaling (Verbindungsaufbau) läuft über einen koordinierten Endpunkt in der Schweiz. In ~5% der Fälle (Symmetric NAT, Enterprise-Firewalls) kommt ein TURN-Relay-Fallback zum Einsatz — auch dieser steht in der Schweiz.
Verwechslung mit Matrix42 Windesk?
Nicht dasselbe. "Windesk" ist auch der Name einer ITSM-/Service-Management-Plattform der Matrix42 AG (DE). Diese hat mit WinDesk (Lightnet Multimedia GmbH) keine geschäftliche Verbindung. WinDesk ist eine Remote-Desktop-Software, Matrix42 Windesk ist ein Service-Management-Tool — zwei unterschiedliche Produktkategorien, zwei unterschiedliche Anbieter. Diese Seite und windesk.ch beziehen sich ausschliesslich auf WinDesk der Lightnet Multimedia GmbH.
Ist WinDesk Open Source?
WinDesk ist source-available für die sicherheitsrelevanten Schichten (Crypto, Signaling-Protokoll, Authentifizierung). Die SaaS-Plane-Komponenten (Billing, Admin-Konsole) sind geschlossen. Dieses Modell gibt Audit-Recht, wo es zählt, und nimmt Operations aus Ihrer Hand. Wenn Sie eine vollständig Open-Source-MIT-Variante brauchen, ist RustDesk eine ernsthafte Alternative.
Ist WinDesk DSGVO- und revDSG-konform?
Ja. Daten liegen in der Schweiz (Hauptlokation) und der EU. AVV-Vorlage (Auftragsverarbeitungsvertrag) nach DSGVO Art. 28 ist verfügbar. Audit-Trail mit Session-Logs out-of-the-box. Verfahrensverzeichnis (DSGVO Art. 30) wird unterstützt. Details auf der Sicherheitsseite und im Datenschutz.
Wie sicher ist WinDesk?
Mehrere Schutzschichten: AES-256-GCM-Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, TLS 1.3 mit Perfect Forward Secrecy, hardware-gebundene Geräte-Token (TPM 2.0 / Secure Enclave / FIDO2), Multi-Faktor-Authentifizierung mit Passkey-Support, granulare Session-Permissions, unveränderbarer Audit-Trail. Vertieft auf Sicherheit und im 2026 Best-Practices-Artikel.
Wie kann ich WinDesk testen?
Drei Wege: (1) WinDesk Free herunterladen — sofort einsatzbereit, kein Konto nötig. (2) Pro 14 Tage gratis testen — ohne Kreditkarte, mit Account-Management, Audit-Trail und Unattended Access. (3) Portable-Build aus dem Download-Bereich auf USB-Stick — für Ad-hoc-Support auf fremden Rechnern.
Wie spricht man WinDesk aus?
"Win-Desk" wie englisch Windows + Desk — deutsch wie «Win-Desk» mit kurzem ersten Vokal. Der Name kommt nicht von «Windows» allein: er ist ein Portmanteau aus «Win» (Englisch für «gewinnen») und «Desk» (Schreibtisch). Wir sind aber auch nicht traurig, wenn jemand zuerst an Windows denkt — das ist nun mal die häufigste Plattform unserer Kunden.
Wo ist WinDesk besser als TeamViewer oder AnyDesk?
Vier konkrete Punkte: (1) Schweizer Rechtspartner statt deutsche AG. (2) Pi-arm64 als gleichwertige Plattform — AnyDesk und TeamViewer haben hier keine native Lösung. (3) Lineare Preise ohne Bundle-Matrix — ein MSP mit 5 Technikern zahlt klar nachvollziehbar. (4) Hardware-gebundene Tokens via TPM/Secure Enclave als Default, nicht als Enterprise-Add-on. Detaillierter Vergleich auf der Vergleichstabelle.