Schweizer Unternehmen · DSGVO-konform

Sicherheit von Grund auf — nicht im Nachhinein.

WinDesk wurde von Anfang an als Sicherheits-Produkt designt: Peer-to-Peer-Datenfluss, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Host-Anmeldung am Sicherheitschip, Schweizer Hosting. Keine Cloud-Brücke, kein CLOUD Act, kein Vertrauen in uns nötig — die Crypto stellt das sicher.

Sicherheits-Schichten

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Jede Session nutzt einen ephemeren AES-256-GCM-Schlüssel, der per ECDH (P-256) ausgehandelt wird. Der Schlüssel wird nach Session-Ende verworfen — auch wir können nachträglich keine Inhalte entschlüsseln.

Anmeldung am Sicherheitschip

Die Anmeldung des Hosts ist an den Sicherheitschip des Geräts gebunden, wo vorhanden (TPM unter Windows und Linux, Secure Enclave auf dem Mac). Jede Verknüpfung ist zusätzlich an einen Hardware-Fingerabdruck des Hosts gebunden.

Peer-to-Peer Datenfluss

Bildschirmdaten fliessen direkt zwischen Client und Host. Unsere Infrastruktur sieht sie nicht. Über unseren Schweizer Server läuft ausschliesslich die Verbindungsvermittlung (Signaling) — ein Medien-Relay gibt es bewusst nicht, Bildschirmdaten erreichen unseren Server nie. Sind in seltenen Fällen beide Endpunkte hinter restriktivem (symmetrischem) NAT, kommt unter Umständen keine direkte Verbindung zustande — wir leiten Bildschirmdaten dann bewusst nicht über einen Server um.

Zwei-Faktor-Pflicht für Admin-Rollen

TOTP oder Passkey (WebAuthn / FIDO2). Administratoren und alle Konten mit Pro richten die Zwei-Faktor-Anmeldung direkt nach dem ersten Login ein. Sensible Aktionen (Gerät widerrufen, Rolle ändern, Abo kündigen) erfordern eine erneute Passwort- oder Passkey-Bestätigung (10 Min Freshness).

Audit-Trail & Session-Logs

Sitzungen, neue und aufgehobene Verknüpfungen sowie Rollenwechsel werden protokolliert. Den Sitzungsverlauf filterst du nach Host und Datum.

Hosting in der Schweiz

Server in zertifizierten Schweizer Rechenzentren, keine US-Cloud. Schweizer GmbH ohne US-Mutter — der CLOUD Act greift nicht.

Compliance & Standards

revDSG / DSGVO

Schweizer revDSG (revidiertes Datenschutzgesetz) ist weitgehend DSGVO-äquivalent. Datenschutzerklärung dokumentiert Verarbeitung gemäss Art. 13 DSGVO und Art. 19 revDSG.

Art. 32 Abs. 1 lit. a DSGVO

Verschlüsselung gemäss Stand der Technik: AES-256-GCM, ECDH-P-256, perfekte Vorwärtsgeheimhaltung pro Session.

Code-Signing-Zertifikate

Windows: DigiCert EV Code-Signing via SafeNet eToken. macOS: Apple Developer ID + Apple-Notarisation. Linux: SHA-256-Prüfsummen für jede Datei, signierte Updates.

Externes Audit

Es gibt keines. WinDesk ist heute weder extern auditiert noch penetrationsgetestet, und eine ISO-27001-Zertifizierung besteht nicht. Ein Datum nennen wir dafür nicht, solange keines feststeht. Was umgesetzt ist, steht auf dieser Seite im Einzelnen — nachlesbar statt versprochen.

Schutz vor Remote-Support-Scams

Remote-Desktop-Software wird in einer Underground-Ökonomie für Tech-Support-Scams, Banking-Hijacks, Romance-Scams und Findom-Operationen missbraucht — AnyDesk ist hier seit Jahren ein dokumentiertes Ziel. WinDesk ist gegen diese Use-Cases technisch gehärtet:

  • Sichtbarer Sitzungshinweis. Solange jemand verbunden ist, zeigt der Host am Bildschirmrand den Hinweis «Remote-Support aktiv» mit der Verbindungsdauer. Er lässt sich einklappen, aber nicht ausblenden.
  • Beenden am Host. Die Person am Host beendet die Sitzung jederzeit über den Hinweis am Bildschirmrand.
  • Länder-Sperre. Kommt eine unbeaufsichtigte Verbindung aus einem Land, das für den Host nicht freigegeben ist, wird sie gesperrt, und du bekommst eine E-Mail zur Freigabe. Wiederholte Fehlanmeldungen sperren die IP-Adresse.

Plus: Lightnet Multimedia GmbH verfolgt Missbrauch strafrechtlich, auch international über das Budapester Übereinkommen und bilaterale Rechtshilfeabkommen. Wenn du Opfer eines Remote-Support-Scams bist oder Missbrauch melden möchtest: Seite Missbrauch + Opferhilfe.

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheit

Können Mitarbeitende von WinDesk Sessions mitlesen?

Nein. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung stellt technisch sicher, dass Session-Inhalte für uns unlesbar sind. Wir sehen nur Metadaten (wer, wann, wie lange, welche IP) für Abrechnung und Sicherheits-Auditing.

Was sieht unser Server während einer Session?

Nur die Verbindungsvermittlung (Signaling), damit sich Client und Host finden — keinen Bildschirminhalt. Der AES-Schlüssel wird nie mit dem Server ausgetauscht: beide Seiten leiten ihn per ECDH aus den öffentlichen Schlüsseln ab, er existiert nur an den beiden Endpunkten. WinDesk betreibt bewusst weder ein Medien-Relay noch einen TURN-Fallback: Bild, Ton und Eingabe fliessen ausschliesslich direkt zwischen den beiden Endpunkten und berühren unseren Server nie.

Unterliegt WinDesk dem US CLOUD Act?

Nein. Lightnet Multimedia GmbH ist eine Schweizer GmbH mit Sitz in Graben (CH-3376). Keine US-Mutter, alle Server in der Schweiz und Deutschland/Finnland. Der CLOUD Act ist nicht anwendbar.

Wie werden Geräte-Token gespeichert?

Mit den Schutzmechanismen des Betriebssystems (unter Windows DPAPI, im Dienst-Modus das TPM; unter Linux TPM 2.0 oder der Schlüsselbund des Systems). Die Anmeldung des Hosts selbst ist an den Sicherheitschip gebunden, wo vorhanden.

Könnt ihr meine 2FA-Codes umgehen?

Nein. TOTP läuft client-seitig, Passkeys hardware-gebunden. Ohne den zweiten Faktor kommen weder du noch wir am Login vorbei. Bei Verlust beider Faktoren (Passwort + Auth-Gerät) brauchst du ein Recovery, das bei uns nur nach Identitätsverifikation greift.

Sicherheit ohne Vertrauensvorschuss

Free-Plan ohne Konto, ohne Kreditkarte. AES-256-GCM bekommt jede Session — auch die Free-Plan-Sessions.