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Die Schweizer Alternative zu Splashtop

Splashtop ist ein US-Anbieter. Für Schweizer Unternehmen mit Datenschutz-Vorgaben oder Verträgen, die US-Cloud-Anbieter ausschliessen, ist WinDesk die saubere Wahl: Schweizer GmbH, Schweizer Server, kein CLOUD Act.

Umstieg

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Zum Ausprobieren genügt der Free-Plan: dauerhaft gratis, ohne Konto und ohne Kreditkarte. Wer mehr braucht, wechselt für CHF 29.90 im Monat auf Pro.

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Splashtop und WinDesk im Merkmalsvergleich

✓ Ja ✕ Nein ~ Teilweise
Merkmal Splashtop0/0 WinDesk0/0
Aufbau und Betrieb
Peer-to-peer, direkte Verbindung ~ ✓
Betrieb im eigenen Haus (eigenes Produkt) ✓ ✕
Windows, macOS und Linux ✓ ✓
Raspberry Pi (arm64) ~ ✓
Apps für iOS und Android ✓ ✕
Sitzungen und Funktionen
Begleitete Hilfe ✓ ✓
Unbeaufsichtigter Zugriff ✓ ✓
Dateiübertragung ✓ ✓
Mehrere Bildschirme ✓ ✓
Mehrere Sitzungen gleichzeitig (Reiter) ~ ✓
Sicherheit und Signierung
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ✓ ✓
Signierte Installationsdateien auf allen Plattformen ✓ ~
Hardware-gebundene Gerätetoken ✕ ~
Veröffentlichte SHA-256-Prüfsummen ✕ ✓
Exportierbares Sitzungsprotokoll ✓ ~
Vertrag und Rechtsraum
Vertragspartner Splashtop Inc. (US-Konzern) Lightnet Multimedia GmbH, Schweiz
US CLOUD Act greift, US-Anbieter kein Zugriff
Rechnung mit Schweizer Mehrwertsteuer ✕ ✓
Oberfläche auf Deutsch, Französisch und Italienisch ~ ✓
Lizenzierung
Abrechnungszeitraum Geschäftsstufen jährlich monatlich, monatlich kündbar
Preismodell Paketstufen nach Benutzern und Geräten linear, je Benutzer und je 100 Hosts
Ohne Abo nach Verbrauch zahlen ✕ ✓
Gratis-Variante ~ Free-Plan, 2 Std. im Monat

Was Schweizer Unternehmen bei Splashtop bedenken sollten

  • Splashtop Inc. ist US-Firma. Der CLOUD Act erlaubt US-Behörden Zugriff auf Daten US-firmierter Anbieter, auch wenn die Server in der EU stehen.
  • Datenschutz-Vereinbarungen mit Schweizer Auftraggebern verlangen oft explizit Anbieter ohne US-Bezug.
  • Compliance-Audits in regulierten Branchen (Finanz, Gesundheit) verlangen Datenstandort + Rechtshoheit-Nachweis — Schweiz/EU bevorzugt.

Wenn diese Punkte für dich wichtig sind, ist WinDesk die saubere Wahl. Wenn nicht, ist Splashtop eine solide Option mit langer Marktreife.

Was die Lizenz kostet, sobald es mehr wird

Splashtop ist günstig für einen Techniker und eine Handvoll Geräte. Das ist kein Vorwurf — es ist der Grund, weshalb es so oft empfohlen wird. Der Widerstand kommt später, und er kommt in Form der Lizenz und nicht in Form der Rechnungshöhe.

  • Editionen statt einem Produkt. Begleitete Hilfe, unbeaufsichtigter Zugriff und Unternehmensverwaltung liegen in verschiedenen Produkten. Welches man braucht, entscheidet man, bevor man weiss, wie man arbeiten wird, und der Wechsel dazwischen ist ein Kauf und keine Einstellung.
  • Pakete statt Stück. Benutzer und Geräte kommen in Blöcken. Ein Techniker mehr oder eine Filiale mehr kann in den nächsten Block heben, dann springt der Preis je Person, statt zu steigen.
  • Jahresabrechnung auf den Geschäftsstufen. Ein Team, das im März schrumpft, zahlt bis zum Ende der Laufzeit weiter. WinDesk rechnet monatlich ab und ist monatlich kündbar.

WinDesk ist ein Produkt mit einer Preiszeile: Pro für CHF 29.90 im Monat, CHF 7.90 je zusätzlichem Benutzer, CHF 12.90 je weiteren hundert Hosts. Alles steckt in Pro, es gibt nichts, wohin man aufsteigen müsste. Für Arbeit, die schubweise anfällt, gibt es Prepaid-Guthaben zu CHF 0.20 je angefangene Verbindungsminute ganz ohne Abo. Alle Zahlen auf der Preisseite.

Nicht der Serverstandort entscheidet, sondern der Rechtsraum

Splashtop betreibt Rechenzentren in mehreren Regionen, und ein europäisches auszuwählen ist unkompliziert. Damit ist beantwortet, wo die Daten liegen. Nicht beantwortet ist die Frage, die eine Schweizer Compliance-Prüfung tatsächlich stellt: wer zur Herausgabe gezwungen werden kann.

Der US CLOUD Act erfasst Anbieter mit Sitz in den Vereinigten Staaten unabhängig davon, wo ihre Server stehen. Ein europäisches Rechenzentrum eines US-Konzerns ist darum etwas anderes als ein europäischer Anbieter, und genau diese Unterscheidung steht in den Fragebogen von Banken, Kliniken und Kanzleien.

WAS DAS HEISST UND WAS NICHT

Es heisst nicht, dass Splashtop unsicher wäre — es ist ein ausgereiftes Produkt mit solider Sicherheitsbilanz. Es heisst, dass der Vertrag in einem anderen Rechtsraum liegt als deiner. Wenn in deinem Haus nie jemand dafür geradestehen muss, macht das praktisch keinen Unterschied. Wenn doch, hilft keine Einstellung.

WinDesk wird von der Lightnet Multimedia GmbH in Graben im Kanton Bern gebaut und betrieben, ohne US-Mutterkonzern. Vertrag, Rechnung und Ansprechpartner sind schweizerisch, und die Bildschirmdaten laufen peer-to-peer und erreichen unsere Server gar nicht erst.

Wo WinDesk technisch besser ist

Echte P2P-Architektur

Session-Daten direkt zwischen Client und Host. Splashtop nutzt traditionell mehr Cloud-Routing.

Cross-Platform Linux + Pi

arm64-Builds für Pi 4/5, .deb für Ubuntu/Debian, .rpm für Fedora/RHEL. Splashtop unterstützt den Pi über den Linux-Streamer; bei WinDesk ist der Pi Host und Client mit demselben Funktionsumfang wie auf x64.

Anmeldung am Sicherheitschip

Die Anmeldung des Hosts ist an den Sicherheitschip des Geräts gebunden, wo vorhanden (TPM unter Windows und Linux, Secure Enclave auf dem Mac). Jede Verknüpfung ist zusätzlich an einen Hardware-Fingerabdruck des Hosts gebunden.

Lineare Preise

Pro CHF 29.90/Monat + CHF 7.90/Extra-User + CHF 12.90/Extra-100-Hosts. Splashtop staffelt in Business-Bundles, die mit Useranzahl + Geräten in höhere Stufen springen.

Wann Splashtop die richtige Wahl ist

Es gibt Fälle, in denen ein Wechsel dich etwas kostet, und die gehören genannt, bevor du einen Tag in einen Test stecken.

  • Du arbeitest vom Handy oder Tablet aus. Splashtop hat ausgereifte Apps dafür. WinDesk hat keine und bekommt sie nicht vor 2027. Wenn Support unterwegs stattfindet, entscheidet das allein.
  • Die Bildqualität ist das Produkt. Für Farbarbeit auf hochauflösenden Bildschirmen — Gestaltung, Video, CAD — steckt in Splashtops Übertragung jahrelange Feinarbeit, die schwer einzuholen ist.
  • Du brauchst es im eigenen Haus, ohne Internet. Splashtop verkauft eine selbst betriebene Ausgabe. WinDesk bietet keine; für abgeschottete Netze ist der Open-Source-Weg über RustDesk die bessere Antwort.
  • Marktreife ist eine Anforderung. Splashtop ist deutlich länger etabliert, mit den Referenzen und der Fremddokumentation, die dazugehören. WinDesk ist jünger, und das sagen wir auf der Seite zu den Erfahrungen auch so.

Der Wechsel

Es muss nichts auf einen Schlag umgestellt werden. Die beiden laufen nebeneinander, ohne sich zu stören, und damit wird aus dem Wechsel ein Vergleich statt eines Sprungs.

  • Eine Woche parallel fahren. Den WinDesk-Host neben den Splashtop-Streamer setzen und den nächsten Supportfall auf dem nehmen, der dir lieber ist. Beide sind signiert, und keiner fasst die Einstellungen des anderen an.
  • Mit den Geräten anfangen, die du am häufigsten besuchst. Die Kopplung für den unbeaufsichtigten Zugriff kostet eine Bestätigung je Host. Zwanzig Geräte sind ein Nachmittag, kein Projekt.
  • Auf das Verlängerungsdatum achten. Die Geschäftsstufen werden jährlich abgerechnet; der sinnvolle Zeitpunkt für die Entscheidung liegt also einige Wochen vor Ablauf, mit dem Vergleich bereits im Rücken.
  • Zuletzt deinstallieren. Den Splashtop-Streamer erst entfernen, wenn die WinDesk-Kopplung auf demselben Rechner bestätigt ist — nicht umgekehrt, sonst stehst du vor einem Gerät, das du nicht mehr erreichst.

Wir führen keine Migrationen als Dienstleistung durch und verrechnen kein Onboarding. Die Anleitung steht hier, und technische Fragen beantworten wir unter info@windesk.ch.

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Free-Plan ohne Konto, ohne Kreditkarte. Faktenbasierter Vergleich mit Splashtop in der Vergleichstabelle.

Häufig gestellte Fragen

Splashtop ist günstig — wieso WinDesk wählen?

Splashtop ist günstig in Single-User-Setups. Bei mehreren Technikern und mehreren Geräten staffelt Splashtop in Bundle-Stufen, die schnell intransparent werden. WinDesk bleibt linear: CHF 7.90/Extra-User, CHF 12.90/100-Extra-Hosts auf der Pro-Basis CHF 29.90/Monat.

Wo ist WinDesk besser als Splashtop?

Schweizer Hosting (Splashtop ist US-firmiert — CLOUD Act anwendbar), Pi-arm64-Builds, Multi-Session-Tabs nativ, Host-Anmeldung am Sicherheitschip. Keine US-Cloud-Abhängigkeit.

Wo ist Splashtop besser als WinDesk?

Längere Marktreife, breitere mobile Apps, Streaming-optimierte Codecs für High-DPI-Displays in Designer-Studios. Wenn das hart gesetzt ist, bleibt Splashtop in seiner Nische gut.

Gibt es eine Splashtop-Alternative ohne US-Vertragspartner?

Dafür ist WinDesk da. Die Lightnet Multimedia GmbH sitzt in Graben im Kanton Bern und hat keinen US-Mutterkonzern, die Rechnung trägt Schweizer Mehrwertsteuer, und der Support antwortet auf Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch. Splashtop bietet europäische Rechenzentren an, was die Frage beantwortet, wo die Daten liegen — nicht die, wer zur Herausgabe gezwungen werden kann, denn der US CLOUD Act erfasst Anbieter mit US-Sitz unabhängig vom Serverstandort.

Hat Splashtop eine kostenlose Fassung?

Es gibt eine Ausgabe für den privaten Gebrauch, beschränkt auf eigene Geräte im selben lokalen Netz. Alles über das Internet und alles Berufliche braucht eine bezahlte Ausgabe. WinDesk Free gibt zwei Stunden im Monat über das Internet, mit fünf Minuten je Sitzung, ohne Konto und ohne Karte.

Was passiert mit dem Preis, wenn das Team wächst?

Bei Splashtop werden Benutzer und Geräte in Blöcken lizenziert; ein Techniker mehr oder eine Filiale mehr kann in den nächsten Block heben, dann springt der Preis je Person. WinDesk bleibt linear — CHF 7.90 je zusätzlichem Benutzer und CHF 12.90 je weiteren hundert Hosts auf der Pro-Basis von CHF 29.90 im Monat. Die Geschäftsstufen von Splashtop werden zudem jährlich abgerechnet, WinDesk monatlich und monatlich kündbar.

Kann ich Splashtop und WinDesk parallel betreiben?

Ja, und für eine Woche ist das der sinnvolle Weg zur Entscheidung. Die beiden stören einander nicht, und keiner fasst die Einstellungen des anderen an. Den Splashtop-Streamer erst deinstallieren, wenn die WinDesk-Kopplung auf demselben Rechner bestätigt ist — nicht vorher, sonst stehst du vor einem Gerät, das du nicht mehr erreichst.

Läuft WinDesk auf dem Raspberry Pi wie Splashtop?

Vollständiger. Splashtop erreicht den Pi über seinen Linux-Streamer. WinDesk liefert arm64-Pakete, in denen der Pi Host und Client zugleich ist, mit demselben Funktionsumfang wie auf x64 — .deb für Raspberry Pi OS und Debian, .rpm für Fedora und RHEL.